Step by Step – Bastelanleitung – Schultüte Super Mario/Pikachu


Juhu. Sie ist fertig. Die SuperMarioPikachugedöhnsschultüte für mein Supersonnenschein :-*

Zuerst : Ich habe selten etwas gebastelt, was mir soviel Spaß bereitet hat und gleichzeitig doch so simpel war. Es ist echt nicht schwer, das hätte ich nicht gedacht.

Ich hatte ja eine genaue Vorstellung im Kopf der Schultüte ( wie ich es bei allen Sachen habe, die ich mache… ) aber die Sache ist ja immer, ob das Ergebnis auch so aussieht. ABER : Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden 😉

Also fangen wir an:

Das Material 

  • 1 Tonkarton in weinrot
  • Moosgummi in : braun, grün, blau, rot, haut, gelb und weiß
  • Niederheißklebepistole ( wichtig, sonst kann das Moosgummi schmoren. Kann, nicht muss ! Wenn ihr nur eine normale habt, versucht es an Resten, wenn nicht HILTI HIT tuts auch rofl . Nein im Ernst, Moosgummi hält nur mit diesem Kleber zumindest bei mir…  )
  • Teppichtape
    Edding schwarz
  • Fineline schwarz
  • Butterbrotpapier weiß
  • Bastelskalpell
  • Bleistift 2B oder weicher
  • Schneidunterlage
  • Nagelschere ( ganz wichtig, wofür erläutere ich nachher noch )
  • Klebstreifen
  • Krepppapier in gelb

 

Schritt 1 :

Vorlagen suchen !

Tante Google hilft dabei. Ich habe einfach das erste Bild genommen, was mir gefallen hat, es gespeichert und mit Gimp geändert.

Farbige muss man erst in graustufen umwandeln, dann contrast soweit erhöhen ( bzw level anpassen) bis nur noch die konturen da sind.  Eigentlich reicht es auch mit dem Drucker einfach in Graustufen auszudrucken, aber ich mach es lieber so.

So sollte das dann aussehen :

 

Schritt 2 :

Schultüte rollen !

Den Tonkartonbogen ( der im Normalfall eine Größe von ca. 50×70 cm hat ) einfach zu einer „Eistüte“ ( wie es die Mädls genannt haben ) zusammenrollen und provisorisch mit Klebstreifen zukleben ( hält eh nich lange 😉 )

 Ich hab erst überlegt ob ich den Zipfel wegschneiden soll, aber er gefiel mir so gut, dass er weiter existieren durfte.

 

Schritt 3 :

Die Figuren, jetzt wirds etwas kniffelig.

Also als erstes paust man die Konturen der einzelnen „Farbgebiete“ ( Also bei Mario den Kopf, die Hose, die Schuhe, die Haare, die Handschuhe usw ) seperat ab mit einem 2B (oder höher) Bleistift. Gut aufdrücken nicht vergessen, damit möglichst viel Graphit auf dem Butterbrotpapier hängen bleibt.

Dann einfach die Vorlage auf den Moosgummi mit dem gleichen weichen Bleistift ( GANZ WICHTIG; sonst gibts Löcher ) übertragen.

Die Rundungen schneidet ihr mit der Nagelschere aus, je nachdem wie die Rundung verläuft, die Schere einfach umdrehen. Klappt super, und man muss die Schere kaum absetzen, da sie durchgeht wie Butter 😉 Ich glaube ich habe noch nie so schöne Rundungen gehschnitten. Für die geraden Linien habe ich das Skalpell genommen. Aber immer von der Figur wegschneiden, sonst habt ihr nachher lauter Schnitte drin und Mario sieht aus, als wäre er beim Schönheitschirug gewesen.

Der erste Teil sollte dann so aussehen :

 Die Striche, die ihr noch seht, dienen nur als Orientierung für die spätere Kontur

TIP ! Bei den überlappenden Teilen ( wie z.B. Gesicht und Mütze ) darauf achten, dass ihr wie hier, beim Gesicht ein Stück mehr dranlasst, damit ihr die Mütze einfach befestigen könnt, sonst wird es sehr schwierig die einzelnen Teile zusammenzufügen.

Natürlich kann man auch die Grundfigur einmal in schwarz oder weiß komplett ausschneiden und dann aufkleben, aber ich mochte es so lieber. Sieht zwar zwischendurch nach Deppenmario aus, aber macht ja nix 😉

 

Nachdem dann alle einzelnen Teile ausgeschnitten und mit dem Heißkleber befestigt wurden, sieht die Figur in etwa so aus :

 

Dann muss man nur noch mit Edding und Fineliner die EInzelheiten einzeichnen, und schon hat man einen Super Mario.

mit den restlichen Figuren einfach genau so verfahren ( obwohl ich sagen muss, dass die wesentlich einfacher waren *g* )

    

Schritt 4 :

Gleich ist es geschafft 🙂

Die Schultüte habe ich wieder geöffnet und mit Heißkleber zusammengepappt. Und dann einfach die Figuren aufgeklebt mit dem coolen Gerät 🙂

Dann nur noch in den inneren Rand das doppelseitige Klebeband befestigen, das Krepppapier ( meine Güte wie viele „p“ … ) aufdrücken und mit Pfeifenreiniger, Geschenkband etc zuschnüren ( natürlich erst nachdem ihr was reingemacht habt. Wäre ja schon fies, ne leere Schultüte zu verschenken looooool …. oh mann ich hasse Kopfkino *g* )

Bevor ihr die Tüte mit lauter tollen Sachen befüllt, solltet ihr als unterstes einen Flummi o.ä. nehmen, da durch das Rollen der Tüte ein kleines Loch am Boden bleibt. Sonst fällt ja alles raus 🙂

und tataaaa: fertisch:

 

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